Entwicklung von WordPress-Plugins und Webanwendungen
Standardlösungen sind oft gut. Aber sobald Prozesse speziell werden, wird es schnell kompliziert oder unübersichtlich. Wir entwickeln individuelle WordPress-Plugins und Webanwendungen, die genau zu Ihrem Workflow passen: verständlich in der Bedienung, sauber in der Struktur und stabil im Betrieb.
Wobei wir helfen
Viele Projekte starten mit einem Standard-Plugin oder einem Baukasten. Das ist oft sinnvoll, bis die ersten echten Prozessanforderungen kommen: spezielle Nutzerrollen, klare Freigaben, saubere Datenstrukturen oder Auswertungen, die auf Knopfdruck funktionieren müssen. Genau an dieser Stelle helfen wir.
Wir entwickeln individuelle WordPress-Plugins, Webanwendungen und Erweiterungen, die sich in Ihren bestehenden Workflow einfügen. Ziel ist immer, Abläufe zu vereinfachen, Fehlerquellen zu reduzieren und Funktionen so umzusetzen, dass sie auch im Alltag leicht bedienbar bleiben.
Typische Aufgaben, die wir umsetzen
WordPress-Plugin-Entwicklung und Erweiterungen
Wenn ein Plugin „fast passt“, aber wichtige Funktionen fehlen oder die Bedienung zu kompliziert wird, entwickeln wir eine saubere Erweiterung oder ein eigenes Plugin. Dazu gehören auch individuelle Admin-Oberflächen, Rollen- und Rechtekonzepte sowie die Anbindung an bestehende Inhalte.
Dashboards, Portale und Mitgliederbereiche
Viele Unternehmen brauchen mehr als nur Seiteninhalte: Mitarbeiter- oder Kundenbereiche mit klaren Ansichten, Statusanzeigen, Downloads, Formularen und Berechtigungen. Wir bauen Dashboards, die Informationen nicht verstecken, sondern auf den Punkt liefern.
Datenimport, CSV und strukturierte Verwaltung
Gerade bei vielen Datensätzen muss Import zuverlässig funktionieren. Wir entwickeln Import- und Verwaltungslogiken, die nachvollziehbar sind und auch bei Änderungen stabil bleiben, inklusive Validierung und sauberer Fehlerausgaben.
PDFs, Reports, Zertifikate und Archivierung
Wenn Nachweise, Protokolle oder Dokumente erzeugt und wiedergefunden werden müssen, bauen wir den passenden Workflow: erzeugen, versionieren, ablegen, wiederfinden. Ohne Ordnerchaos und ohne manuelle Workarounds.
Elementor-Widgets für Webdesign-Projekte
Für unsere Webdesign-Aufträge erstellen wir bei Bedarf auch eigene Elementor Widgets, wenn Standard-Widgets nicht ausreichen oder ein Design exakt umgesetzt werden soll. Das ist besonders hilfreich bei wiederkehrenden Layout-Bausteinen, dynamischen Inhalten, speziellen Listen/Filtern oder interaktiven Elementen. So bleiben Design und Funktion sauber in Ihrem Theme integriert, statt über mehrere Fremd-Plugins „zusammengebaut“ zu werden.
Das Ergebnis
Am Ende entsteht keine „Plugin-Sammlung“, sondern eine Lösung, die logisch aufgebaut ist: klare Zuständigkeiten, verständliche Bedienung und eine technische Umsetzung, die wartbar bleibt. Genau das macht den Unterschied zwischen „funktioniert irgendwie“ und „läuft zuverlässig im Alltag“.
Plugin-Entwicklung (WordPress)
WordPress ist für viele Unternehmen die Basis. Sobald aber spezielle Anforderungen dazukommen, reichen fertige Plugins oft nicht aus oder werden unnötig komplex. Wir entwickeln Erweiterungen, die sich sauber in Ihre bestehende Seite integrieren und langfristig wartbar bleiben.
Beispiele aus der Praxis:
Rollen- und Rechtekonzepte für verschiedene Nutzergruppen
Frontend-Verwaltung statt umständlichem Backend
Import- und Zuweisungslogik (z. B. Schulungen, Gruppen, Inhalte)
Individuelle Workflows mit Status, Erinnerungen und Protokollierung
Webanwendungen und Portale
Wenn es mehr als „eine Website“ sein soll, bauen wir Webanwendungen: interne Tools, Kundenportale oder kleine Systeme, die Prozesse abbilden, Daten strukturieren und Arbeit automatisieren. Je nach Bedarf als WordPress-nahe Lösung oder eigenständige Webanwendung.
Typische Webanwendungen:
Kundenportale (Dokumente, Status, Kommunikation)
Mitarbeiterportale (Aufgaben, Nachweise, Downloads)
Formulare mit Logik (Freigaben, Eskalationen, Status)
Verwaltungsoberflächen für wiederkehrende Abläufe
Warum individuelle Entwicklung statt „noch ein Plugin“?
Viele Projekte starten mit dem Versuch, bestehende Plugins passend zu konfigurieren. Das kann funktionieren, wird aber schnell unübersichtlich, sobald mehrere Nutzerrollen, Prozesse oder Nachweispflichten dazukommen.
Individuelle Entwicklung lohnt sich besonders, wenn:
Sie feste Abläufe haben, die nicht „verbogen“ werden sollen
mehrere Unternehmen/Abteilungen getrennt arbeiten müssen
Nachweise, Status und Historie nachvollziehbar sein müssen
das System im Alltag schnell bedienbar sein soll
Arbeitsweise
Damit die Entwicklung planbar bleibt, arbeiten wir in klaren Schritten:
Kurz-Check: Ziel, Nutzergruppen, Prozess, Muss-Anforderungen
Konzept: Daten, Rollen, Screens und Abläufe
Umsetzung: iterativ auf Staging, mit regelmäßigen Zwischenständen
Tests & Abnahme: realistische Testfälle, saubere Übergabe
Betrieb & Weiterentwicklung: Updates, Pflege, Erweiterungen
Qualität, Wartbarkeit, Datenschutz
Bei individuellen Plugins und Webanwendungen geht es nicht nur darum, dass etwas „läuft“. Es muss auch langfristig wartbar bleiben.
Wir achten besonders auf:
klare Rollen- und Rechtevergabe
saubere Datenstruktur und nachvollziehbare Status
Performance-Basics (Queries, Caching, Datenmengen)
Updatesicherheit und saubere Trennung von Logik/Frontend
Datenschutz: Datenminimierung, Zugriffskontrolle, Protokollierung dort, wo es sinnvoll ist
Projektbeispiel: Mandantenfähiges Schulungsportal als WordPress-Netzwerk
Ein typisches Projekt aus der Praxis war die Ablösung eines bestehenden LearnDash-Setups, das ursprünglich „alles können“ sollte. In der Theorie war das System leistungsfähig. In der täglichen Nutzung zeigte sich jedoch: Für Pflichtschulungen in Unternehmen war es zu komplex, zu wartungsintensiv und an den entscheidenden Stellen zu fehleranfällig. Besonders problematisch waren die Mitarbeiterverwaltung und die saubere Verbindung von Schulungen und Quiz als belastbarer Nachweis.
Zusätzlich kam eine zweite, zentrale Anforderung dazu: Es ging nicht nur um ein einzelnes Unternehmen, sondern um mehrere Firmen, die jeweils ihren eigenen Bereich auf einer gemeinsamen Plattform benötigen. Jede Firma sollte eigenständig verwalten können, ohne dass Daten oder Inhalte zwischen Unternehmen vermischt werden.
Ausgangssituation
Der Kunde nutzte LearnDash, um interne Pflichtschulungen und Unterweisungen abzubilden. Die Anforderungen waren klar und praxisnah:
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Mitarbeitende schnell anlegen und verwalten können
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Schulungen gezielt zuweisen, z. B. nach Abteilung oder Gruppe
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Jede Schulung endet mit einem Quiz als Nachweis
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Abschlüsse und Zertifikate müssen zuverlässig dokumentiert und wieder auffindbar sein
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Unternehmensadmins sollen das im Alltag bedienen können, ohne tiefes LMS-Wissen
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Mehrere Unternehmen sollen auf einer Plattform arbeiten, aber strikt getrennt voneinander
Mit zunehmender Nutzerzahl und mehr Schulungen wurde die Administration immer aufwendiger. Viele Abläufe waren zwar „möglich“, aber nicht so, dass sie im Alltag leicht, sicher und dauerhaft wartbar blieben.
Die Kernprobleme im bisherigen System
1) Zu viele Stellschrauben in der Mitarbeiter- und Rechteverwaltung
Mitarbeitende mussten angelegt, Rollen und Zugänge gesetzt und Inhalte zugeordnet werden. Das führte schnell zu einem System, das man permanent „nachjustieren“ musste. Schon kleine Änderungen konnten unerwartete Effekte haben, etwa fehlende Zugriffe oder falsche Zuweisungen.
2) Schulung und Quiz waren nicht als durchgängiger Prozess abbildbar
Für Pflichtschulungen ist entscheidend: Ein Abschluss ist erst dann belastbar, wenn das Quiz erfolgreich bestanden wurde. Im bisherigen Setup war das zwar abbildbar, aber nur mit viel Konfiguration und Sonderlogik. Dadurch entstanden Grauzonen bei Status und Nachweisen.
3) Status und Nachweise waren im Alltag zu aufwendig zu prüfen
Die wichtigste Frage lautet: „Wer ist fertig, wer nicht, und wo fehlen Nachweise?“ Wenn man dafür zu viele Klickwege braucht, wird das System in der Praxis nicht konsequent genutzt und genau dann entsteht Stress bei Audits, Kontrollen oder internen Rückfragen.
4) Mehrere Unternehmen sauber getrennt zu betreiben war schwierig
Spätestens bei mehreren Firmen wird es kritisch: Benutzer, Inhalte, Auswertungen und Nachweise dürfen sich nicht vermischen. Gleichzeitig soll die Plattform zentral wartbar bleiben, statt für jedes Unternehmen eine eigene Installation pflegen zu müssen.
Zielsetzung
Ziel war bewusst nicht „noch ein größeres LMS“. Stattdessen ging es um einen klaren, wiederholbaren Ablauf, der im Alltag funktioniert:
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Mitarbeitende anlegen (idealerweise auch per CSV)
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Mitarbeitende strukturiert in Gruppen/Abteilungen organisieren
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Schulungen zuweisen, auch gruppenbasiert
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Schulung bearbeiten → Quiz absolvieren → Status wird eindeutig gesetzt
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Zertifikat/Nachweis erzeugen und strukturiert archivieren
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Das Ganze mandantenfähig: jedes Unternehmen in einem eigenen Bereich, ohne Überschneidungen
Kurz: weniger Komplexität, dafür klare Workflows und belastbare Nachweise.
Umsetzung: Schlanker Workflow plus WordPress-Netzwerklösung
Die Lösung wurde als WordPress-Netzwerk (Multisite) aufgebaut. Das ist die ideale Basis, wenn mehrere Unternehmen innerhalb einer Plattform arbeiten sollen, aber sauber getrennte Bereiche benötigen.
Mandantenfähigkeit über Multisite
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Ein zentrales System als technische Basis
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Pro Unternehmen ein eigener Bereich innerhalb des Netzwerks
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Trennung von Benutzern, Inhalten und Verwaltungsrechten
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Zentraler Superadmin für Wartung, Updates und Weiterentwicklung
Damit entsteht ein klarer Vorteil: Die Unternehmen arbeiten eigenständig in ihrem Bereich, während Betrieb und Pflege zentral und sauber steuerbar bleiben.
Mitarbeiterverwaltung, die im Alltag nutzbar ist
Unternehmensadmins können Mitarbeitende anlegen und pflegen, ohne sich durch komplexe Backend-Strukturen zu klicken. Gerade bei häufigen Personalwechseln oder saisonalen Teams spart das Zeit und reduziert Fehler.
Schulung und Quiz als Einheit
Eine Schulung ist erst abgeschlossen, wenn das Quiz bestanden wurde. Das sorgt für eindeutige Statuslogik und saubere Nachweisführung. Ergebnisse, Abschlussstatus und Wiederholungen sind nachvollziehbar, ohne dass man „Interpretationsspielraum“ hat.
Dashboard statt Sucharbeit
Mitarbeitende sehen auf einen Blick, was offen oder fällig ist. Unternehmensadmins sehen Fortschritt, offene Punkte und abgeschlossene Nachweise zentral und verständlich. Dadurch sinkt der Verwaltungsaufwand und Rückfragen werden weniger.
Zertifikate und Archivierung pro Unternehmen
Zertifikate werden strukturiert abgelegt und bleiben schnell auffindbar. Das ist im Alltag wichtig, aber besonders dann, wenn Nachweise kurzfristig benötigt werden, etwa bei internen Prüfungen oder externen Anforderungen.
Optional: Eigene Schulungsseiten pro Unternehmen
Durch die Multisite-Struktur kann jedes Unternehmen bei Bedarf sogar eine eigene Schulungsseite mit eigener Darstellung erhalten, ohne die Plattform zu fragmentieren. Damit bleibt die Lösung flexibel, ohne an Wartbarkeit zu verlieren.
Ergebnis und Nutzen
Durch die Umstellung ist der Verwaltungsaufwand deutlich gesunken, weil die Kernaufgaben ohne Spezialwissen bedienbar sind. Gleichzeitig wurde die Nachweisführung stabiler: Status, Abschluss und Zertifikate folgen einer klaren Logik und sind pro Unternehmen sauber getrennt. Inzwischen ist daraus ein ausgewachsenes System geworden: über 18.000 Zeilen eigener Code (ohne externe Bibliotheken), mit klarer Mandantenstruktur über WordPress Multisite und einem sauberen Workflow von Zuweisung bis Zertifikat.
Der wichtigste Effekt ist weniger „Feature-Vielfalt“, sondern weniger Reibung. Genau das entscheidet im Schulungsalltag: Ein System muss einfach nutzbar sein, sonst wird es nicht konsequent genutzt und genau dann entstehen Lücken bei Nachweisen und Dokumentation.
Dieses Projekt steht exemplarisch für viele Situationen: Standardlösungen sind stark, aber wenn mehrere Unternehmen, klare Pflichtprozesse und saubere Nachweise zusammenkommen, gewinnt oft eine Lösung, die exakt für diesen Ablauf entwickelt wurde.
FAQ
Was kostet Plugin-Entwicklung?
Das hängt stark vom Umfang ab. Kleine Erweiterungen starten meist deutlich günstiger als komplette Portale. Nach einem kurzen Erstgespräch können wir den Aufwand realistisch einordnen.
Arbeiten Sie mit bestehenden WordPress-Seiten?
Ja. Häufig erweitern wir bestehende Installationen und integrieren neue Funktionen in vorhandene Strukturen.
Übernehmen Sie Wartung und Updates?
Gern. Für viele Kunden ist eine regelmäßige Pflege sinnvoll, damit Plugins und Systeme langfristig stabil bleiben.
Ist eine Entwicklung auch ohne WordPress möglich?
Ja. Je nach Anwendungsfall kann eine eigenständige Webanwendung sinnvoller sein. Wir beraten dazu pragmatisch.
Wie schnell geht so ein Projekt?
Kleine Erweiterungen sind oft in kurzer Zeit umsetzbar. Größere Systeme entstehen in Etappen, damit sie früh nutzbar sind und sauber wachsen können.